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Ich habe längere Zeit nach einem Weg gesucht, wie man ein Policy Routing unter Fedora ohne eigene Modifikationen hinbekommt. Manchmal hilt es ein wenig, die Skripte zu durchsuchen, und letztendlich bin ich in ifup-routes fündig geworden.

Um ein Policy Routing unter Fedora einzurichten legt man erstmal für jede zusätzliche Routingtable die man benötigt in /etc/iproute2/rt_tables einen Eintrag an. Dies ist nicht zwingend notwendig, erlaubt einem aber den Routingtables auch Namen zu geben.

Am Besten wir machen das Ganze mal anhand eines Beispiels.

Ausgangsposition ist ein Host der als Paketfilter dienen soll. An diesem Host angeschlossen sind zwei Internetleitungen, eine DMZ, und ein LAN. Nun soll per Policy der Verkehr aus der DMZ über Leitung A und der Verkehr der aus dem LAN ins Internet geht über Leitung B geroutet werden. Als genereller Standard soll Leitung A gelten, so daß wir für Leitung A die default routing table (main) verwenden.

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Heute bin ich beim surfen auf eine Software gestoßen, die mein Interesse geweckt hat. Nachdem immer mehr Hersteller kommerzieller Software eine NAC Lösung anbieten, und für gutes Geld unter die Leute bringen, habe ich mich auf die Suche nach einer kostengünstigen Alternative gemacht, und bin hierbei unter anderem auf Packetfence gestoßen.

Die ersten Schritte, die aktuelle Packetfenceversion welche als RPM zum Download steht unter einem aktuellen Linux OS wie Fedora 8 zu installieren, scheiterten jedoch an einigen Kompilierungsproblemen mit diversen Perl Modulen. Diese auszumerzen wird ein wenig dauern, und dafür muss ich mich erst einmal intensiver mit der Software an sich beschäftigen.


Glücklicherweise bietet Packetfence mittlerweile aber auch eine ZEN Distribution an. Eine vorkonfigurierte Packetfenceinstallation als VMWare Image. Der Download hat rund 800 MB. Die Inbetriebnahme an sich war nach Befolgung der Dokumentation sehr problemlos, jedoch sind mir einige Bugs aufgefallen, die es noch zu überprüfen gilt, und ich muss mich noch genauer mit dem Registrationmechanismus auseinandersetzen. Meine Netzdevices wurden zwar alle erkannt, aber es war mir nicht möglich über die Administrationsoberfläche sog. Nodes den Status auf “registriert” zu stellen.

Nachdem dies auch nicht so richtig erfolgreich war, aber ich zumindest durch daß was ich schon sehen konnte sehr neugierig geworden bin, werde ich als nächstes Versuchen die Installation unter einer CentOS 4.6 Installation durchzuführen.Weitere Erfahrungen zu Packetfence gibt es, sobald ich die Installation im Rennen hab.

Links

Packetfence Homepage