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Es gibt Neuigkeiten, und die sind durchweg positiv. Meine anfängliche Skepsis wurde nicht bestätigt. Zum einen hatte ich zeitweilig aufgrund des verfrüht aufgeschalteten Anschlusses die Möglichkeit die Leitungsqualität zu testen. Im Downstream werden anstelle von 32 MBit stellenweise sogar bis zu 34 MBit erreicht. Vorbildhaft.
Nachdem gestern der Anschluss nicht mehr ging, habe ich mich beim Kundenservice der Kabel BW gemeldet. Nächster positiver Punkt: der Kundenservice verfügt über eine gebührenfreie 0800er Rufnummer. Der Kunde bezahlt also seine Probleme nicht doppelt wie bei anderen Anbietern, wo man stellenweise eine 0180er oder gar 0190/0900er Nummern anrufen muss.
Der technische Kundenservice, vertreten durch Herrn Kandimir (ich hoffe ich schreib den Namen richtig) bestätigte dann auch die Deprovisionierung des Anschlusses und gab meinen Wunsch nach Rückruf an die entsprechende Abteilung weiter. Das Gespräch mit Herrn Kandimir war sehr freundlich und vermittelte mir einen kompetenten Eindruck.
Prompt erhielt ich eben einen Anruf von Frau Riemann aus der entsprechenden Fachabteilung der Kabel BW. Auch Frau Riemann war sehr freundlich am Telefon. Nicht nur dass nun der Vertrag bis zum eigentlich gewünschten Starttermin im September 2009 auf Eis gelegt wird, nein, die Kabel BW gewährt mir erneut die 3 Monate Grundgebührbefreiung, obwohl ich im Dezember bereits die Möglichkeit hatte fehlerhafterweise den Anschluss zu nutzen.
Ich muss sagen, der Kundenservice hat mich vollends überzeugt, und ich bin froh, dass die Sache einen so positiven Ausgang genommen hat. Die Servicewüste Deutschland scheint eine Oase gefunden zu haben.
Kabel BW – weiter so, und Ihr habt einen auf Jahre treuen Kunden gewonnen.
Nachdem ich in den letzten Monaten meinen Wechsel zur Kabel BW beantragt habe, da ich mit der Versatel nicht mehr ganz so zufrieden war, scheinen jetzt auch beim neuen Anbieter die ersten Probleme aufzutreten, bevor es richtig losgeht.
Als der Anschluss damals beantragt wurde, das Produkt trägt den Namen “CleverKabel 32”, wurde als Grundvorrausetzung angegeben, den neuen Vertrag erst beginnen zu lassen, wenn die Portierung abläuft und der alte Vertrag mit der Versatel ausläuft.
Entgegen dieses Wunsches wurde jetzt vorab der neue Anschluss angeschaltet, und natürlich in Rechnung gestellt. Als wenn dies noch nicht schlimm genug wäre, hält das Produkt bisher aber auch keineswegs was es verspricht. 32 MBit sind momentan eher eine Werbeaussage, wenn es gut läuft komme ich derzeit gerade mal auf 10 MBit, die Regel sind eher 4 – 6 MBit. Warum solche Produkte überhaupt verkauft werden, wenn die angebotene Leistung nicht erbracht wird, ist mir ein Rätsel.
Nun gut, ich habe mich heute per Email an den Kundenservice von Kabel BW genannt, um die beiden angegebenen Probleme, also die verfrühte Anschaltung sowie die schlechten Leistungsdaten zu klären.
Der Inhalt der Mail lautete wie folgt:
“Hallo Kabel BW Kundenservice,
entgegen der Bestellanforderung von uns, den Vertrag erst zu beginnen wenn der Vertrag mit unserem alten Provider ausläuft und die Portierung erfolgen kann, und uns den genauen Start für Telefonie + Internet mitzuteilen, wurde unser Anschluss nun einfach vorab „an“geschaltet und in Rechnung gestellt. Bei meinem Bestelltelefonat mit der Dame aus Ihrem beauftragten Callcenter war dies eindeutig Anforderung für die Auftragsvergabe meinerseits, den Vertrag erst mit erfolgreich abgeschlossener Portierung zu beginnen. Diese Anforderung wurde auch auf Tonband durch das Callcenter vermerkt.
Zudem habe ich mit der derzeit geschalteten Leitung einen Test durchgeführt (Rechner direkt am Kabelmodem, etc.) . Bestellt ist CleverKabel32, ich komme wenn es gut läuft gerade einmal auf 10 MBit/s, und dass nachts um 2 Uhr und nicht zu Spitzenzeiten. Soll dass ein Witz sein? Unter anderem war gerade die Leitungsqualität und Geschwindigkeit für mich ein Grund den Wechsel durchzuführen, aber bei solchen Werten hätte ich gleich bei Versatel mit meiner 6 MBit Leitung bleiben können. Sie erbringen derzeit nicht mal 1/3 der „gekauften“ Internetleistung. Leitungsschwankungen sind im Internet normal, dafür habe ich auch in der Regel Verständnis, wenn diese temporärer Natur sind. Aber diese Diskrepanz liegt weit außerhalb des Toleranzbereichs, zumal sie auch CleverKabel16 und CleverKabel6 anbieten, und die derzeit erbrachte Leistung dauerhaft eher in diesen Bereichen liegt.
Beide angegebenen Punkte sind Dinge die mich als Neukunden im Augenblick nicht gerade glücklich stimmen, und von Weiterempfehlungen eher Abstand nehmen lassen. Wie wollen wir bezüglich der angesprochenen Punkte verbleiben?“
Jetzt gilt es die Rückmeldung abzuwarten. Ich bin gespannt ob die Kabel BW wenigstens im Kundenservice Weltklasse ist, wenn Sie schon bisher nicht aus technischer Sicht die vorausgesetzten Leistungen erbringen kann.
Sollte es Neuigkeiten geben, werde ich diese hier posten. Kommentare über ähnliche Erfahrungen mit Kabel BW würden mich als “Neukunden” natürlich auch brennend interessieren.
Da ich mich gerade mit einem genialen Stück Software rumschlagen muss, welches sich Arcor Internet Manager schimpft, und dieses mir viel Zeit beschert, werde ich mal die Gelegenheit nutzen meine Meinung dazu loszuwerden.
Dieses hübsche Programm, dessen Zugang man unter https://iportal.arcor-ip.de vorfindet bietet einem unter anderem die Möglichkeit, DNS Einträge für komplette Zonen oder auch nur einzelne RRs anzulegen, zu modifizieren, etc. Soweit die Theorie.
Im Rahmen einer Umstellung bei einem unserer Kunden gestaltet sich die Praxis jedoch völlig anders. Wie gewohnt, sollten anfänglich (ist schon ein paar Tage her) erstmal die TTL Zeiten der Zonen herabgesetzt werden, um die Umstellung reibungslos zu machen. Schon dies scheiterte an fehlenden Rechten.
Nach gefühlten 500-1000 Anrufen seitens des Administrators unseres Kunden bei der Arcor lies sich das TTL Setting für die Zonen dann auch endlich ändern. Aber es ist ja nicht so, dass die Änderungen die man über das unübersichtliche und unintuitive Interface vorgenommen hat zeitnah aktiv werden – neeeeeeein, im Schnitt wartet man garantiert 6 Stunden bis die Zone dann im veränderten Zustand Ihren Weg in die NS der Arcor findet. *sigh*
Ein weiteres tolles Feature dieses Internetmanagers ist die sogenannte DNS-Sandbox. Sie soll dem Anwender ermöglichen im Stile von CVS oder SVN einen Checkout der Zone durchzuführen. Oh Wunder, dass funktioniert sogar. Dann ist aber auch schon Ende der Fahnenstange. Weder die Importfunktion von Zonen die man in Textdateien hochlädt funktioniert, noch die Funktion zur Generierung einer Zone, welche einen mit einer wenig aussagekräftigen Fehlermeldung abschmettert. Wenigstens funktioniert die Check-In Funktion, welche aber bei einer letztendlich unveränderten Zone wenig Sinn macht.
Ich hab jetzt mal testweise zwei Zonen gemäss meinen Vorstellungen modifiziert und warte jetzt auf die Ergebnisse. Im Rahmen wie das DNS Handling bei Arcor funktioniert, hätte man sich das Herabsetzen der TTL Zeiten genauso gut sparen können, es dauert so oder so ewig, bis die Einträge erstmal auf die DNS Server distributiert sind.
Danke ARCOR für dieses tolle Stück Software!

